Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.

Dr. Richard von Weizsäcker

"Schulschach ist wertvoll und förderungswürdig..."

"Auch bei Lehrern wächst das Interesse am Schachsport ständig. Immer mehr von ihnen stellen sich zur Verfügung, um in ihrer Freizeit mit sehr viel Engagement Schulschacharbeitsgemeinschaften einzurichten und anzuleiten. Fördert der Schachsport doch Fähigkeiten wie Konzentration, eine gute Beobachtungs- und Auffassungsgabe, Kombinationsvermögen und Ausdauer. Fähigkeiten also, die auch bei der Bewältigung von anderen Anforderungen im Leben von Nutzen sind."

"Ich finde Schachförderung - auch im Wege der Schule - eine Sache, die nicht nur dem Schach, sondern vor allen Dingen den jungen Menschen zugute kommt."

Kurt Lellinger, Vorsitzender Deutsche Schulschachstiftung

Kurt Lellinger

"Schach fördert analytisches Denken und schöpferische Kreativität..."

Otto Schily, Bundesinnenminister a.D.

Otto Schily

"Schach ist für die Erziehung von Kindern zum logischen Denken sehr wichtig. Sie lernen es sich zu konzentrieren und diszipliniert zu sein. Man braucht zum Schach eine gute physische Konstitution. Alles das sind Fähigkeiten, die den Menschen auch dagegen immunisieren können, in Fanatismus und religiösen Faschismus zu geraten. Schach hat also durchaus Bedeutung für die erzieherische Arbeit."

"Schachspielen begleitet mich seit frühester Jugend. Ich finde, es ist eine der schönsten Möglichkeiten, sich geistig zu betätigen. Dazu gehört viel Konzentration und geistige Frische, aber auch körperliche Fitness. Schach ist ein faires Spiel. Fouls gibt es eigentlich nicht."

"Schach ist ein sehr friedliches Spiel. Man gibt sich vor- und nachher die Hand. Wenn man sich im Denken misst, ist das eine gute Sache."

Felix Magath, Fußballtrainer

Felix Magath

"Schach ist der zweitschönste Sport nach Fußball. Jeder Fußballer sollte Schach spielen, um besser die Strategie des Fußballs zu verstehen."

"Das Schachspiel finde ich faszinierend, weil es ohne Zufälle auskommt. Dadurch lernte ich, dass man auch das Fußballspiel so begreifen kann. Alles hat seinen Grund, jede Aktion eine Begründung. Ich habe praktisch aus dem Schach die Theorie für den Fußball abgeleitet."

Nadeh Ojjeh, Unternehmerin & Mäzenin

Nadeh Ojjeh

"Ich habe mich oft gefragt, warum Schach im Bildungsbereich so benachteiligt wird. In fast allen Schulen auf dieser Welt werden Kinder in Musik oder Kunst unterrichtet, egal ob sie das mögen oder nicht, ob sie darin Talent haben oder nicht. Aber nirgendwo in den Schulprogrammen haben sie die Option, sich stattdessen für Schach zu entscheiden. Dieses zu ändern, ist nicht unvorstellbar. Anstatt an Piano oder Staffelei zu leiden, würden viele Kinder am Schachbrett aufblühen, künftige Capablancas, Aljechins oder Karpows wären vielleicht unter ihnen. Das Schachspiel eröffnet dem jungen Gedächtnis den Einblick in die Kämpfe und Gefechte des täglichen Lebens. Das benachteiligte Kind trifft verantwortlich eigene Entscheidungen und kann plötzlich große Erfolge haben. Die weite Skala der Möglichkeiten, Schach in unseren Schulen zu lehren, hilft soziale Brücken zu überwinden und trägt zur gesellschaftlichen Harmonie bei. Ich bin überzeugt: Schach als Bestandteil unserer Erziehung und Bildung kann das Individuum gewaltfreier machen und hilft dabei, die eigenen Dämonen zu vertreiben. Wir sollten nun die Gelegenheit ergreifen, die herausragende Stellung der Technologie in unserer heutigen Welt für das Schach zu nutzen. Das elektronische Bild, künstliche Intelligenz und das Internet können Schach zu einem ganz neuen Stellenwert verhelfen. Es ist nicht unvernünftig anzunehmen, dass Schach schon bald seinen rechtmäßigen Platz als Bestandteil unserer Erziehungssysteme einnehmen kann."